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Viel fragen und immer wieder: 

Was ist  ein DM und MH Test, oder was ist PL oder OCD?

Was die Abkürzungen HD oder ED sind, ist wohl im laufe der Jahre bekannt.

Bei unsere Berner Sennen die  eine Zuchtzulassunge haben wurde der DM und MH Test durchgeführt. Die HD,ED,OCD und PL Auswertungen können von jedem Welpenkäufer eingesehen werden.

 
 

Maligne Hyperthermie (MH)

 
 
 

Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist.

Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln, z. B. Isofluran. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen erzielt werden.

Warum ist es sinnvoll, auf Maligne Hyperthermie zu testen?

Der DNA-Test zum Nachweis der Malignen Hyperthermie bietet Tierärzten und Züchtern ein effizientes und äußerst sicheres Mittel zur Identifizierung Narkoseempfindlicher Tiere.

Der DNA-Test kann bereits von Geburt an betroffene Tiere sicher identifizieren, auch dann, wenn noch keine Komplikationen in der Behandlung aufgetreten sind. Da dieser Defektautosomal-dominant vererbt wird, sollten betroffene Hunde aus der Zucht ausgenommen werden.


Quelle: CAR e. V.

 
 

Degenerative Myelopathie (DM)

 
 
 

Die Erkrankung
Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neuro degenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse. Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückenmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.
Es konnte eine Mutation gefunden werden, die als Hauptrisikofaktor für diese Erkrankung gilt, aber eine altersabhängige unvollständige Penetranz zeigt.

Die Mutation und der Erbgang
Die dem Defekt zugrunde liegende Mutation im SOD1-Gen kann mittels eines DNA-Test nachgewiesen werden.
DM wird autosomal rezessiv mit unvollständiger Penetranz vererbt. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen.
Träger, d. h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden.
Die DM folgt einem autosomal rezessiven Erbgang.

Es gibt drei Genotypen:
1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieser Hund trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an DM zu erkranken. Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.
2. Genotyp N/DM (heterozygoter Träger): Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Er hat ein extrem geringes Risiko an DM zu erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weitergeben. Ein solcher Hund sollte nur mit einem DM mutationsfreien Hund verpaart werden.
3. Genotyp DM/DM (homozygot betroffen): Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an DM zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben und sollte nur mit einem DM mutationsfreien Hund verpaart werden.

Der DNA Test
Ein DNA Test ermöglicht den direkten Nachweis der verantwortlichen Mutation. Die DNA-Analyse ist unabhängig vom Alter des Tieres möglich und kann bereits bei Welpen durchgeführt werden. Es ist nicht nur eine Unterscheidung von betroffenen und mutations freien Tieren möglich, mit Hilfe des Gentests können auch klinisch unauffällige Träger identifiziert werden, was für die Zucht von großer Bedeutung ist.
Um eine maximale Testsicherheit zu bieten, erfolgt die Untersuchung jeder Probe in zwei voneinander unabhängigen Testansätzen
.


Quelle: CAR e. V.

 

OCD

Die retinale Dysplasie (RD) oder retinale Falten sind eine relativ häufige klinische Beobachtung bei vielen Hunderassen, die per se keine Zuchteinschränkung bedeutet. Beim Berner Sennenhund jedoch kann die retinale Dysplasie mit einem ernsthaften Syndrom, der Okulo-Skeletalen-Dysplasie, kurz OSD, verknüpft sein. OSD geht einher mit Skelettmissbildungen, verkürzten Gliedmaßen (Zwergwuchs), sowie frühzeitiger Erblindung. Die Erblindung resultiert aus einer generalisierten Missbildung der Retina, die eine teilweise oder vollständige Ablösung der Netzhaut und Katarakt verursacht. 
Der Erbgang ist bislang noch nicht völlig geklärt
.

 

PL

Patellaluxation

"Luxatio patellae (Kniescheibenluxation) ist bei kleineren Hunderassen die häufigste Lahmheitsursache im Kniegelenksbereich. Die kongenitale (angeborene) Form wird in mediale und laterale Luxatio patellae (Ausrenkung der Kniescheibe nach innen oder nach aussen) unterteilt und kommt meist bei jungen, noch wachsenden Hunden ein- oder beidseitig vor. Sie kann aber auch bei älteren Tieren in Verbindung mit anderen Krankheiten wie z. B. Morbus Cushing oder Diabetes mellitus manifest werden.
Die traumatische (verletzungsbedingte) Patellaluxation sollte von der genetisch bedingten spontanen Form abgegrenzt werden. Sie tritt i. d. R. nach einem Unfall, meist nur einseitig auf und wird von einer akut aufgetretenen hochgradigen Lahmheit begleitet. Intraoperativ sind ein Hämatom (Bluterguss), zerrissene Kollateralbänder auf der medialen oder lateralen Seite und v.a. eine normal ausgebildete Trochlea (Gelenkrolle) und Patella (Kniescheibe) vorhanden."



"Untersuchung auf Patellaluxation bei Zuchthunden (DBSCM-Zulassung)


Bei der Patellaluxation handelt es sich um eine Erkrankung des Knies (Patella - Kniescheibe; Luxation - Auskugeln/Ausrenken). Man kann die Erkrankung auf Deutsch so erklären, dass dadurch, dass die Kniescheibe verrutscht das Knie instabil wird. Die Folge ist ein relativ typischer Gang: die Patienten "hüpfen" einige Schritte ohne das betroffene Bein, um dann wieder ganz normal zu belasten.

Für die Erkrankung gibt es unterschiedliche Ursachen. Zum einen kann der Bereich, in dem die Kniescheibe wie auf Schienen entlang rollt, zu wenig ausgebildet sein. Statt einem echten Schienenbett, finden sich nur angedeutete Schienen, die aber keinen echten Halt bieten. Die Kniescheibe kann so in der Bewegung "entgleisen". 

Es kann aber auch sein, dass - wenn man bei dem Bild der Eisenbahn bleibt - die Lokomotive (ein Band das am oberen Rand des Schienbeins - der sogenannten Tibia - ansetzt) nicht richtig gerade aus fährt (durch einen falschen Ansatz des Bandes an der Tibia) und die Kniescheibe zum entgleisen bringt, indem sie sie aus dem Schienenbett herauszieht, die Kniescheibe "entgleist". 

In beiden Fällen ist damit ist die Bewegung des Knies wie blockiert - der Patient entlastet so lange, bis die Kniescheibe zurückspringt und kann dann wieder normal belasten.

Wie man sich aus oben beschriebenen Gegebenheiten gut vorstellen kann, sind beide "Fehler" in die Wiege gelegt. Sowohl das nicht ausreichend ausgebildete Schienenbett, als auch der falsche Zug des Bandes. Da es bestimmte Rassen gibt, die besonders zu dieser Erkrankung neigen( u.a. Yorkshire Terrier), haben einige Zuchtverbände für Elterntiere eine zwingende Untersuchung vorgeschrieben.

Natürlich wird das Knie auch noch durch Bänder stabil gehalten. Bei Hündinnen sind diese Bänder zyklusabhängig etwas dehnbarer. Dies hat die Natur eingerichtet, damit für die Geburt der Geburtskanal sich weiten kann. Die Hormone, die dafür verantwortlich sind, wirken jedoch auf alle Bänder und nicht nur auf die des Geburtskanals. Somit auch auf den Bandapparat des Knies. Jede Läufigkeit führt zu dieser "Bändererweichung" und diese bildet sich nicht immer wieder ganz zurück. Es resultiert eine gewisse Erschlaffung. So erklärt sich das Phänomen, dass zwar bei erblich vorbelasteten Hündinnen eine Neigung zur Patellaluxation vorliegt, diese jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar wird oder nur um den Zeitpunkt der Läufigkeit herum, bzw. nach einer Geburt. In manchen Fällen kann eine Kastration das Problem schon lösen. Bei vielen Fällen hilft jedoch nur die operative Korrektur des zugrundeliegenden Fehlers.

Oben genannte Zusammenhänge sind dafür verantwortlich, dass eine Zuchttauglichkeitsuntersuchung auf eine Patellaluxation nie um den Zeitpunkt der Läufigkeit stattfinden darf, da es hier zu verfälschten Ergebnissen kommen kann (der Bandapparat kann so locker sein, dass sich auch eine gesunde Patella luxieren lässt).

Fazit: Das Vorliegen einer Patellaluxation sollte immer dazu führen, dass das betreffende Tier aus der Zucht genommen wird."

Quelle(n):

 

Der Bernerhof | Bernerhof@t-online.de