Home
Ich bin Winni
Ich bin Shane
Ich bin Milow
Ich bin Angie
Ich bin Onya
Ich bin Nelly
Ich bin Pia
Ich bin Sonny
zur Naturheilpraxis
Der Bernersenne
Wir über uns
Öffnungszeiten
Berner-Pension
Charakteristik
Aufzucht
Wir Gedenken
Das Therapie-Team
Unsere Berner Sennen
Deckrüde
Beratung
Alter Hund-Mensch
Wissen zum Welpen
Info und Download
DM/ MH /OCD / PL
Presse-Mitteilungen
Hundeführerschein
Auszeichnungen
Haltung und Pflege
Gesundheit
EU - Tierausweis
Hundeschule
Allgemeines
Welpe und Geburten
Am Tag der Geburt
Babys mit 2 Wochen
Babys mit 3-8 Wochen
Film 2010 Winter
Fotoalbum
Das Sennenhundelied
Berner Treffen 2015
Gästebuch ab01/2014
Gästebuch bis12/2013
Gästebuch ab 01/2011
Gästebuch 2003-2010
Gästebuch Eintrag
Berner Treffen 2014
Berner Treffen 2013
Berner Treffen 2011
Film Treffen 2010
Berner Treffen 2010
Vermittlung
Urlaub mit dem Hund
Ferienwohnung
Shop
Kontakt
Kontakt-Formular
Impressum
So finden Sie uns
Empfehlungen/ Link
Info und Urteile

 

 

Der Hund im Bett

ich denke erfahrener Hundetrainer zu sein und setzt mich für eine gewaltfreie Hundeerziehung  und eine funktionierte Kommunikation ein. Einmal im Monat ändere ich diese Seite von um meine Erfahrungen etwas zu vermitteln und gebeTipps zum harmonischen Zusammenleben von Hund und Mensch.

Die einen finden es unhygienisch, die anderen total gemütlich, wenn ein Hund im Bett die Füße wärmt.

Grundsätzlich: Ein hygienisches Problem ist ein Hund im Schlafzimmer nicht. So lange er eine gute Pflege bekommt und zwei bis drei Mal im Jahr gegen Flöhe, Zecken und Würmer behandelt wird. Zusätzlich sollte man seinen Hund täglich bürsten und natürlich von grobem Schmutz befreien. Ohne die richtige Pflege kann so ein Experiment sehr schnell zu einem juckenden Ausschlag bei Herrchen oder Frauchen führen. Wie viele Hunde werden wegen einer Hundehaarallergie an Tierheime abgegeben?  Noch problematischer wird es allerdings bei großen Hunden, wie es unsere Berner nunmal sind, die sehr viel Schmutz mit ins Bett bringen können. Auch wenn ein Tier stark haart, ist dies eher unangenehm.

Falls Ihr Euch von Eurem geliebten Tier nachts nicht trennen könnt, gibt es auch eine Alternative: Teilt ihm einen Platz im Schlafzimmer zu – neben dem Bett!

Auch wenn die meisten Herrchen und Frauchen am Anfang strikt gegen Hunde im Bett sind, so schaffen es doch viele Fellschnauzen am Ende, das Herz ihres Zweibeiners zu erweichen und landen früher oder später zufrieden schnarchend im weichen Bett. Und das hat auch einen Grund: Kuscheln schüttet nämlich Endorphine aus, die machen glücklich und stärken das Immunsystem.

Warum nehmen vornehmlich Frauen Hunde mit ins Bett?

Was man früher gern abfällig als Schoßhund bezeichnete, war in der Tat ein Pläsier-Tierchen mit Kuschelfell, das „Frau“ buchstäblich überall mit hinnehmen konnte. Auch ins Bett. Es (etwa Pekinese oder Lhasa Apso) war schon im alten China und den umliegenden Ländern quasi der Ersatz, wenn der Herrscher des Hauses seinen Konkubinen etwas die Langeweile und das Warten auf den Beglücker vertrieb, indem er den Gemahlinnen und Mätressen etwas zum Kuscheln und Herzen hinterließ. Als Warmhalter bis zu seinen Besuchen … Dann mussten die Hunde allerdings möglicherweise kurzfristig aus dem Bett. Insofern waren Schoßhunde damals schon Sozialarbeiter – oder auch Psychokrücken. Sie wurden kolossal – im Gegensatz zu den „harten“ Jagd- und Wachhunden der Herren – verwöhnt.

Laut einer aktuellen Umfrage eines renommierten Marktforschungs-Institutes  endet die Tierliebe bei einem Viertel von rund 2.000 befragten deutschen Hundebesitzern nicht vor der Schlafzimmertür. Besonders für Frauen ist der geliebte Vierbeiner im Bett ein hervorragender Seelentröster. Das kann auch zu Eheproblemen führen, wenn der Mann sich aufgrund des Hundes vernachlässigt fühlt…

Der Begriff „Schoßhund“ erklärt übrigens nicht nur die Körpergröße, sondern die vermenschlichte Einstellung zum Hund. Auch größere Hunde werden zu Bettgenossen gemacht – und werden dann zum Problem. Viele wundern sich, dass ein unbedarfter Hund plötzlich ins Bett pinkelt. Er markiert schlichtweg sein Revier. Hier gibt es ein massives Problem in der Rangordnung des Hundes. Hunde mit ins Bett zu nehmen, kann also zum Rangordnungsproblem werden – erst Recht dann, wenn es schon andere „kleine“ Probleme in der Hierarchie gibt, denn in einem Rudel würden es andere Hunde nie wagen, das Lager des Rudelführers unaufgefordert zu belegen. Sie würden auch nie dazu aufgefordert werden.

Hunde brauchen konsequente und klare Anweisungen

Daher ist es wichtig, zu Beginn des Zusammenlebens festzulegen, ob das Bett für das Tier Tabuzone sein soll oder nicht. Nur so lernt der Vierbeiner zu verstehen, was verboten oder erlaubt ist. Besondere Vorsicht ist bei Hunden geboten, die zur Dominanz neigen. Das Zugeständnis einer erhöhten Liegeposition deuten sie häufig als eine Aufwertung ihrer Position im Rudel. Zu Schwierigkeiten kann es besonders dann kommen, wenn ein neuer Partner des Halters dem Hund den Schlafplatz im Bett streitig macht. Ein dominanter Hund kann darin einen Eingriff in die Rangordnung sehen und aggressiv reagieren.

Es sind nicht umsonst viele Witze im Umlauf, die den knurrenden Hund zeigen, der den (Ehe)mann aus dem Bett vertreibt … Es muss also nicht unbedingt ein kleiner Schoßhund sein. Bemerkenswert ist allerdings doch, dass aller Kenntnis nach kaum Männer Hunde mit ins Bett nehmen.

Zwar wissen die meisten Hunde einen komfortablen Schlafplatz durchaus zu schätzen, aber der muss nicht im Bett sein. Für das Wohlergehen des Tieres ist die artgerechte Beschäftigung viel wichtiger als ein Platz im Bett ihres Halters!
Der Bernerhof | Bernerhof@t-online.de